Trinkwasser

Neue Trinkwasserverordnung!

Unterlagen zum ausdrucken

siehe unter „downloads“

„Wasser“

Wasser ist lebensnotwendig für Menschen,
Tiere und Pflanzen.

Es ist unverzichtbarer Bestandteil des Naturhaushaltes

und das wichtigste Lebensmittel für den Menschen.

Wasser unterliegt komplexen Naturgesetzen und
befindet sich in einem ständigen Kreislauf.

UNSERS BESTE VERBINDUNG ZUM LEBEN

Wasser ist eine chemische Verbindung mit der Formel H2O:

Zwei Wasserstoffatome verbinden sich mit einem Sauerstoffatom.

Wie bei jedem Stoff kennt die Chemie auch beim Wasser drei Aggregatzustände: fest, flüssig und gasförmig.

Eigentlich ist uns nur der flüssige als Wasser vertraut. Beim festen sprechen wir von Eis,
den gasförmigen nennen wir Wasserdampf.

So einfach ist das, fertig, aus! So einfach?

71% der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, aber auch an Land hängt alles davon ab:

Klima und Wetter, Wachsen und Gedeihen, Werden und Vergehen. Wasser ist der Grundbaustein des Lebens.

Alle Lebewesen auf der Erde bestehen zum überwiegenden Teil aus Wasser.

Beim Menschen schwanken die Wasseranteile des Körpers zwischen 80% beim Neugeborenen und

60% bei einem Erwachsenen.

Im hohen Alter verringert sich der Wasseranteil noch einmal auf etwa 50%.

Kein Lebewesen ist lebensfähig ohne Wasser.

Aber auch in den unbelebten Vorgängen auf unserem Planeten spielt das Wasser meistens die entscheidende Rolle. So in den geologischen und ökologischen Prozessen wie zum Beispiel der Photosynthese und dem Klima.

DEM WERT DES WASSERS AUF DER SPUR

Leben (ver-)braucht Wasser. 10% des Wasseranteils in unserem Körper sind ständig in Gebrauch, um das Blut in Fluss zu halten und Sauerstoff zu transportieren. Der Rest ist notwendig, um die Zellen kontinuierlich mit lebenswichtigen Stoffen zu versorgen.

Über Atem, Schweiß und Harn scheidet der Körper täglich durchschnittlich 2,5 Liter Flüssigkeit aus, um Schadstoffe auszuschwemmen und die Körpertemperatur auszugleichen. Diese Menge muss schnell ersetzt werden, denn trotz seines hohen Wassergehalts kann der Körper keine Wasserreserven bilden.

Ein großer Teil der Flüssigkeit, die wir zu uns nehmen müssen, ist in der Nahrung enthalten. Im Durchschnitt führen wir unserem Körper täglich bis zu ein Liter Flüssigkeit mit der Nahrung zu. Die fehlenden 1,5 Liter müssen durch Trinken ersetzt werden.

Wer viel schwitzt, muss mehr trinken. Einen erhöhten Wasserbedarf haben zum Beispiel Sportler, ältere Menschen und Säuglinge. Aber auch bei starkem Rauchen, im Stress, bei Krankheit oder einer Schlankheitskur verlangt der Körper schneller Nachschub.

Nicht alles, was flüssig ist, versorgt unseren Körper wirklich mit Wasser. Im Gegenteil: Manche Getränke wirken sogar entwässernd: alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder Alcopops und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, schwarzer Tee oder Energy Drinks.

ZURÜCK ZU DEN QUELLEN

Das Wasser der Erde befindet sich in einem ständigen Kreislauf aus Verdunstung und Niederschlag, Versickern und Entspringen. Der größte Teil dieses Prozesses findet unter der Erde statt. In Hunderten und Tausenden von Jahren dringt das Wasser bis zu mehrere hundert Meter tief in die Erde ein.

Auf dem Weg durch die verschiedenen Erd- und Gesteinsschichten wird es gefiltert und gereinigt. Gleichzeitig nimmt es aufgrund seiner guten Lösungsfähigkeit je nach der spezifischen Beschaffenheit des Gesteins Mineralstoffe und Spurenelemente in ganz unterschiedlichen Zusammensetzungen und Konzentrationen auf.

Mineralwasservorkommen findet man in Gebieten erloschener Vulkane oder früherer tektonischer Aktivitäten. Unter bestimmten Bedingungen treten sie natürlich zutage.

Die Mineralwasserreservoirs liegen gewöhnlich in Tiefen von 50 bis 370 m, einige allerdings auch bis zu 800 m tief. Die Menge an Wasser, die sie regelmäßig abgeben, nennt man Schüttung.

Deutschland ist Brunnenland. Die Natur hat unser Heimatland mit guten Quellen reich gesegnet.

Entdecken Sie unsere Quellen!

VOM HÖCHSTEM WERT: MINERALWASSER

Wasser ist nicht gleich Wasser. Von den 1,4 Milliarden km³ Wasser, die es auf der Erde gibt, entfällt mit 97% der Löwenanteil auf die Ozeane mit ihren nicht trinkbaren Salzwassermassen. Weitere 2,5% sind zwar Süßwasser aber als „Ewiges Eis“ in den Polen und Hochgebirgen unserem Zugriff entzogen.

Nur 0,3% stehen als flüssiges Süßwasser in Flüssen, Seen und Grundwasser zur Verfügung und werden in ganz unterschiedlicher Qualität zum Trinken aufbereitet.