Gasexplosionen

Offenburg: Junge stirbt unter der Dusche
Tödliches Gas:
In Offenburg ist ein 14 Jahre alter Junge beim Duschen an einer
Kohlenmonoxidvergiftung verstorben.
Ursache war nach Polizeiangaben von heute eine defekte Gastherme im Bad.
Am Samstagmorgen wollte der Junge im Badezimmer in der Mietwohnung in der
Offenburger Rheinstraße duschen.
Als er nach rund einer Stunde immer noch nicht aus dem Bad kam,
schaute seine Mutter nach und fand ihren Sohn reglos in der Badewanne liegen.

Wiederbelebungsversuche durch den Notarzt und im Krankenhaus blieben erfolglos.
Der 14-Jährige kam nicht mehr zu Bewusstsein und verstarb.

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei war die im Bad installierte Gastherme kaputt
und stieß Kohlenmonoxid in den Raum. Da das Fenster geschlossen war,
kam keine frische Luft ins Badzimmer.

Die hohe Konzentration des geruchlosen Gases wurde dem Jungen schließlich zum Verhängnis.
Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln weiter.
Zur genauen Aufklärung der Todesumstände wurde ein Sachverständiger beauftragt.

„Wartung ist wichtig“

„Das muss extrem gewesen sein“, sagt
Peter Krämer, Obermeister der Sanitär- und Heizungsinnung Achern-Offenburg-Wolfach
über die Kohlenmonoxidkonzentration, die zum tragischen Tod des 14-jährigen Offenburger
geführt hat. Krämer vermutet: „Das war wahrscheinlich ein ganz altes Gerät“.

Neue Gasthermen schalten ebenso wie moderne Ölheizungen ab,
wenn die Konzentration an dem bei der Verbrennung entstehenden und
hochgiftigen Kohlenmonoxid zu hoch wird.
Viele Geräte sind laut Krämer nach heutigen Standards gar nicht mehr zugelassen,
etwa wenn sie noch keine Strömungssicherung gegen unbemerkten Gasaustritt haben.

Auf jeden Fall rät der Innungsobermeister, nicht an der Wartung zu sparen:
„Ganz wichtig ist ein regelmäßiger Kundendienst“.
Nach dem Energieeinsparungsgesetz sei eine jährliche Wartung sogar vorgeschrieben,
bei Geräten mit mehr als 50 kW Heizleistung sogar zweimal im Jahr.
Die Kosten für jährlichen Kundendienst liegen laut Krämer um die 100 Euro.

Diese Ausgabe trägt zu längerer Lebensdauer des Geräts sowie geringerem Verbrauch bei.
Zu einer Kohlenmonoxidvergiftung kann es immer dann kommen,
wenn Abgas nicht sauber abgeführt wird.
Die Symptome: Man wird müde, schläfrig und schließlich bewusstlos.

Um tödliche Unglücksfälle wie jenen in Offenburg zu vermeiden,
sind jährliche Abgasmessungen durch den Schornsteinfeger vorgeschrieben.
Er müsste im Zweifelsfall auch derjenige gewesen sein, der die defekte Therme
in der Rheinstraße zuletzt untersucht hat.

Stellt ein Schornsteinfeger Fehler fest, kann er eine Frist zur Behebung setzen oder
den Betrieb eines Gerätes sogar ganz untersagen.
Ob ein Mieter oder der Vermieter für die regelmäßige Wartung verantwortlich ist,
ist mitunter unklar und sollte laut Roland Weis vom Energieversorger Badenova
im Mietvertrag festgehalten sein.


Ein Verletzter nach Gasexplosion
Auf einer Landesstraße bei St. Leon-Rot in Baden-Württemberg ist eine Gasleitung explodiert.
Eine zehn Meter hohe und breite Feuersäule war weithin sichtbar. Erst nach gut einer Stunde
konnte das Gas abgestellt werden – ein Autofahrer wurde bei dem Unglück leicht verletzt.

St-Leon-Rot – St. Leon-Rot – Eine Gasleitung ist unmittelbar neben einer Landstraße im
Rhein-Neckar-Kreis explodiert. Ein 46 Jahre alter Autofahrer wurde von umherfliegenden
Steinen getroffen und leicht verletzt, wie die Polizei in Heidelberg berichtete.
Die Windschutzscheibe und die Seitenscheiben seines Wagens gingen zu Bruch.

Das ausströmende Gas entzündete sich, die Feuersäule war etwa zehn Meter hoch und zehn Meter breit.
Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Nach rund eineinviertel Stunden gelang es der
Betreiberfirma Erdgas Südwest – einer Tochter des Energieversorgers EnBW -, die Gasleitung abzustellen.
Die Polizei sperrte die Unfallstelle im Umkreis von 300 Metern sowie die Landstraße.

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Baden-Württemberg
Gasexplosion auf Landstraße
Bei einer Gasexplosion auf einer Landstraße in Baden-Württemberg ist ein Autofahrer verletzt worden.
Der Unfallort war durch eine meterhohe Feuersäule weithin zu sehen. (12.03.2007, 18:59 Uhr)
St. Leon-Rot – In Baden-Württemberg ist am Montagnachmittag auf einer Landstraße bei
St. Leon-Rot eine Gasleitung explodiert. Nach Polizeiangaben wurde ein vorbeifahrender
46-jähriger Autofahrer durch umherfliegende Steine leicht verletzt.

Die Explosion führte zu einer weithin sichtbaren Feuersäule mit einem Durchmesser von rund zehn Metern.
Betroffen war die L 628 zwischen St. Leon-Rot und Wiesloch. Die Straße blieb zunächst gesperrt,
da die Fahrbahndecke beschädigt wurde. Die Gashochdruckleitung, aus der nach 16 Uhr aus
bislang ungeklärten Gründen das Gas ausgeströmt war und sich entzündet hatte, konnte
gegen 17:20 Uhr durch die Betreiberfirma Erdgas Südwest an zwei Schiebern abgestellt werden.
Zu Versorgungsengpässen kam es laut Polizei nicht, da der Leitungsausfall durch
Umleitungen im Netz kompensiert werden konnte.

Die Feuerwehr brachte mit rund 50 Einsatzkräften das Feuer unter Kontrolle.
Die Unglücksstelle wurde im Umkreis von 300 Metern abgesperrt. Messungen am Abend ergaben,
dass kein Gas mehr austrat.


Lehrberg trauert um Explosionsopfer
Nach der Gasexplosion im mittelfränkischen Lehrberg trauert die Gemeinde um fünf ihrer Mitbürger.
Am Vormittag wurde in einem ökumenischen Gpttesdienst der Toten und der 16 teils schwer Verletzten gedacht.
Zur Klärung der Explosionsursache richtete die Polizei unterdessen eine siebenköpfige Ermittlungskommission ein.
Mit Ergebnissen sei aber erst in in ein paar Tagen zu rechnen.

Ein Bild der Verwüstung
Das Gremium setzt sich aus Spezialisten der Kriminalpolizei sowie einem Sachverständigen des
Landeskriminalamtes zusammen. Sie sollen herausfinden, warum aus einem Flüssiggastank in einer Bäckerei
im Ortskern Gas ausgeströmt war.
Bei der Explosion des Tanks waren am Freitagmorgen die 71-jährige Seniorchefin des Betriebs,
deren 41-jähriger Sohn, ein 34-jähriger angestellter Bäcker, eine 34 Jahre alte Verkäuferin und eine
17-jährige Auszubildende ums Leben gekommen.

Angehörige werden psychologisch betreut
Der Seniorchef der Bäckerei überlebte die Explosion schwer verletzt.
Die Angehörigen der Toten werden psychologisch betreut. Der Sachschaden geht nach Polizeiangaben
in die Millionen, die Aufräumarbeiten werden sich über Tage hinziehen. Bayerns Ministerpräsident
Edmund Stoiber sprach an der Unglücksstelle den betroffenen Bürgern sein Mitgefühl aus.
„Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell so ein Unglück Leid über Familien bringen kann“, sagte Stoiber.

Blumen und Abschiedszettel

Blumen an der Unglücksstelle
Mit Blumen am Unglücksort drückten die Bürger von Lehrberg am Wochenende ihre Anteilnahme aus.
Fünf Sonnenblumen erinnerten an die fünf Opfer. Auf einem Zettel stand „Ohne euch wird Lehrberg nie
wieder so sein, wie es einmal war.“ Der evangelische Pfarrer von Lehrberg, Rudolf Keller bemühte sich,
den Bürgern Trost zu spenden. Das Unglück zeige, dass „das, was eben noch wie Gottes Segen aussah,
schon im nächsten Moment in Schutt und Asche liegen kann“. Aber Gott lasse nicht zu, dass die Menschen
ohne Hilfe blieben, so Keller im Sonntagsgottesdienst.

Bildergalerie: Gasexplosion in Lehrberg bei Ansbach
Etwa 180 Helfer und Rettungskräfte waren nach der Explosion in Lehrberg im Einsatz.
zur Bildergalerie

Mehrere tausend Liter Flüssiggas

Die Feuerwehr war am Freitagmorgen gegen 8.00 Uhr alarmiert worden, weil Anwohner Gasgeruch
festgestellt hatten. Als die Rettungskräfte die Tanks neben dem Gebäude inspizierten, ging einer der Behälter,
die mit mehreren tausend Litern Flüssiggas gefüllt waren, in die Luft. Der Explosion folgte eine Stichflamme,
die auf die Bäckerei übergriff. Der Feuerwehr gelang es, die Explosion eines zweiten Gastanks auf einem
Lastwagen durch Kühlen zu verhindern. Nach Warnungen des Technischen Hilfswerks vom Samstag,
wonach von dem Tank nach wie vor Explosionsgefahr ausginge, wurden mehrere umliegende Häuser geräumt.
Nachdem ein Kran den Lkw aufgerichtet hatte, konnte jedoch dessen Tankstutzen abgedichtet und der Tank
geleert werden.

Gasexplosion in Lehrberg: Evi Lell berichtet
„Als ich im Bad war, ist das Dach explodiert.“ Augenzeugen schildern, wie sie die Gasexplosion erlebten.
(Bayern 3, 2:15 min)

Rückkehr in beschädigte Häuser

„Er krabbelte nur noch“

Die Gasexplosion ist das schlimmste Ereignis, das Lehrberg jemals heimgesucht hat.
Augenzeugen berichten, wie sie das Unglück erlebten. Mehr …

Die Wucht der Explosion hatte das Wohn- und Geschäftshaus völlig zerfetzt.
Auch ein dahinter liegender Scheunenkomplex wurde vollständig zerstört, zahlreiche angrenzende
Gebäude wurden erheblich beschädigt, Dächer abgedeckt und Wände eingedrückt. Durch die
Druckwelle, die noch in 400 Metern Entfernung zu spüren war, gingen in rund 50 Gebäuden die
Fensterscheiben zu Bruch. Auch eine Kirche war davon betroffen. Am Samstagabend konnten
die ersten Familien in ihre beschädigten Häuser zurückkehren. Bei den zwei Gasthöfen beiderseits
der Unglücksstelle wird allerdings noch der bauliche Zustand überprüft. Ob die betroffenen Familien

diese überhaupt wieder beziehen können, ist noch unklar.

„Dem Erdboden gleich gemacht“
Der Sprecher der Polizeidirektion Ansbach, Stefan Schuster,
schildert die Situation am Unglücksort. (B5 aktuell, 22.09.2006, 0:28 min)

Kreisbrandrat: Explosion ereignete sich während Reparatur
Laut dem Kreisbrandrat des Landkreises Ansbach, Walter Schwab,
ereignete sich das Unglück nicht, wie bisher gemeldet, beim Befüllen eines Gastanks,
sondern bei der Reparatur eines Behälters. Kurz nach Beginn der Arbeiten sei Gas ausgetreten.
Die dadurch entstandene Propan-Wolke sei wenig später explodiert.


Gas-Explosion
22 Verletzte in Freizeit-Heim
Bei einer Gas-Explosion im Schwarzwald sind 22 Menschen verletzt worden.
Der Gesundheitszustand einer 44-jährigen Frau ist kritisch.
Die Explosion ereignete sich am Samstagabend im evangelischen Freizeit-Heim in St. Georgen im Schwarzwald.
Nach Polizeiangaben halten sich dort meist Mütter mit ihren Kindern auf.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften aus drei Landkreisen war im Einsatz.
Wie Einsatzkräfte berichteten, war der Zugang zu dem in den Bergen gelegenen Ort schwierig.
Das Haus wurde nach Polizeiangaben komplett zerstört, geriet aber nicht in Brand. Zum Zeitpunkt
der Explosion gegen 18.45 Uhr hätten sich 20 Personen im Haus aufgehalten.
Auch zwei Personen in der Umgebung des Gebäudes seien verletzt worden, hieß es.

Die meisten Opfer erlitten Schürfwunden und Verbrennungen. Das Haus wurde mit Flüssiggas geheizt.
Was die Detonation ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Vermisst wurde den Angaben zufolge niemand mehr.

01. Oktober 2006

Leck mögliche Ursache von Gasexplosion

Als Ursache für die schwere Gasexplosion in einem Freizeitheim in der Schwarzwald-Gemeinde
St. Georgen-Langenschiltach nimmt die Polizei ein Leck in einer Leitung zwischen einem
Flüssiggas-Tank und dem Gebäude an. Der Tank selbst explodiert nicht. 22 Menschen wurden
bei dem Unglück am Samstagabend verletzt.


Mieter nach Gasexplosion tot aufgefunden.

Bei einer Gasexplosion in Naumburg/Sachsen-Anhalt

wurde am Montag ein Wohnhaus zerstört.

Ein 42 Jahre alter Mann wurde zunächst vermisst.

Am Abend wurde er tot aus den Trümmern geborgen.


Montag 14.08.2006 Nach Gasexplosion – – – Haus stürzt in sich zusammen

Kirchheim unter Teck: 66-jährige Frau schwer verletzt – 500.000 Euro Schaden

Kirchheim unter Teck – Bei einer Gasexplosion in einem Haus in Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen)
am Montagvormittag ist eine 66 Jahre alte Frau schwer verletzt worden.

Nach Polizeiangaben stürzte das Zweifamilienhaus nach der Detonation in sich zusammen.
Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht.

Durch mehrere Notrufe wurden kurz vor 12 Uhr am Montag die Rettungskräfte alarmiert.
Kurz davor war es in der Siemensstraße zu einer Explosion in einem älteren Zweifamilienhaus gekommen,
das daraufhin komplett zusammenstürzte.

Die Polizei sperrte sofort das Gebiet um die Unglücksstelle weiträumig ab.
Durch Nachbarn und Angehörige wurde bekannt, dass sich noch eine Bewohnerin in dem Haus befindet.
Die 66-Jährige konnte schließlich von den Rettungskräften der Kirchheimer Feuerwehr in dem eingestürzten
Gebäude geortet und anschließend lebend aus den Trümmern geborgen werden.
Sie hatte allerdings schwere Verletzungen erlitten und musste mit einem Notarztwagen in ein Krankenhaus
gebracht werden.

Die beiden Nachbarhäuser wurden durch die Explosion ebenfalls stark beschädigt.
Außerdem gingen an mehreren Häusern im Umfeld Fensterscheiben zu Bruch.
Die Höhe des entstandenen Schadens dürfte nach ersten Schätzungen bei mindestens 500.000 Euro liegen.
Die Ursache für die Gasexplosion ist noch nicht bekannt.
Die Kriminalaußenstelle Kirchheim hat die Ermittlungen zur Klärung der Ursache des Unglücks aufgenommen.

Im Einsatz waren neben starken Polizeikräften auch die Kirchheimer Feuerwehr, das DRK,
die Berufsfeuerwehr Stuttgart, die Stadt Kirchheim, das THW, die ENBW und der Notfallnachsorgedienst.

14.08.2006 – aktualisiert: 15.08.2006, 08:18 Uhr ap.

Verletzte
Gasexplosion auf dem Schlossplatz

Schaustellerbude geht in Flammen auf – Feuer zerstört Nachbarstand

Stuttgart – Bei der Explosion einer Gasflasche sind am Freitag, den 09.12.2005 auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt drei Menschen teils schwer verletzt worden.
Eine 60-jährige Marktfrau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Sie hantierte gerade an ihrem Gasofen, als eine Flasche explodierte.

Daraufhin geriet ihr Schmuckstand und ein benachbarter Stand mit Holzschnitzereien in Brand.
Dort wurde eine 30-jährige Frau leicht verletzt. Ein 28-jähriger Polizist erlitt ein Knalltrauma, als eine zweite Gasflasche explodierte.

Den Angaben zufolge bekam die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle. Die Explosion ereignete sich gegen 10.10 Uhr auf dem Schlossplatz.
Die Ursache der Detonation ist noch unklar. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mehrere zehntausend Euro.

Gasexplosion beim Flaschentausch

Kärnten: Eine Gasexplosion hat am Montagabend, 29. November 2004, die kleine Ortschaft Sonnberg in der Gemeinde Steindorf (Bezirk Feldkirchen) erschüttert. Ein Pensionist wurde schwer verletzt, das Haus ist einsturzgefährdet.

Beim Wechseln der Gasflasche eines Gaskochers war es zu der schweren Explosion gekommen, wobei der Pensionist schwere Verbrennungen am Kopf und an den Händen erlitt. Der Verletzte wurde nach ärztlicher Erstversorgung von der Rettung in das LKH Klagenfurt gebracht.

Laut Angaben der Feuerwehr hatte die Detonation eine solche Wucht, dass die Giebelmauern nach außen gedrückt wurden und sich das Hausdach zum Teil verschob. Das Gebäude musste daher wegen Einsturzgefahr geräumt werden. Allem Anschein nach war beim Wechseln der Gasflasche Brennstoff ausgetreten und durch einen Funken entzündet worden.

Durch die Explosion war auch ein Brand ausgebrochen, der jedoch vom Bruder des Verunglückten, einem 69-jährigen Pensionisten, mit einem Handfeuerlöscher unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehren standen mit 40 Mann und fünf Fahrzeugen im Einsatz.

6 Tote, 2 Schwerverletzte, 3 verletzte Helfer nach
vorsätzlich herbeigeführter Gasexplosion

Am 24.07.1997 um 3:06 Uhr kam es in Düsseldorf-Flingern,
Krahestr. 8, zu einer Gasexplosion.

Dieses Ereignis stellte sich als die folgenschwerste
Gasexplosion in Düsseldorf nach dem II. Weltkrieg dar.

Es handelte sich nicht wie „normalerweise üblich“ um die
Teilzerstörung eines Gebäudes, sondern um den
Totaleinsturz eines -geschoßigen Wohnhauses.


Gasexplosion in einem Doppelhaus im Danielweg in Luginsland

POLIZEIBERICHT:
Am 12. Januar 1997 kommt es in Folge einer defekten Gasleitung im Danielweg in Luginsland zu einer Gasexplosion
in einem Doppelhaus bei der 5 Personen, zwei davon lebensgefährlich, verletzt werden.
Durch die Wucht der Explosion stürzt die Giebelwand auf ganzer Höhe ein, das Gebäue steht in Flammen,
mehrere angrenzende Gebäude werden wegen Explosionsgefahr geräumt.
Zur Rettung und Brandbekämpfung sind 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim
und etliche Sonderfahrzeuge im Einsatz. Die Brandbekämpfung erfolgt mit 2 Wenderohren, 1 B- und 5 C-Rohren.
Zusammen mit dem Technischen Hilfswerk wird das stark beschädigte Gebäude gesichert.

Einer der Verletzen stirbt noch am selben Tag an seine schweren Brandverletzungen.

Stuttgarter Zeitung, 14.01.1997

Schadhafte Stelle in Luginsland freigelegt
Leck in Gasleitung hat Explosion ausgelöst
Verletzte weiterhin in Lebensgefahr
Die Technischen Werke der Stadt Stuttgart (TWS), die das Gasleitungsnetz betreiben, haben die Verantwortung übernommen und den Opfern schnelle, unbürokratische Hilfe zugesichert. „Für den Schaden wird eine Versicherung der TWS aufkommen“, sagt Dr. Jörg Burkhardt, Prokurist und Leiter der Hauptabteilung Gasbeschaffung des Unternehmens, der am Sonntag noch vor Ort war. Gestern hat ein Bautrupp der TWS ein acht Meter langes Stück des Danielwegs aufgegraben und die undichte Stelle in der Hauptgasleitung gefunden, aus der das Gas ausströmte. Diese Leitung wurde zuletzt im Juni 1996 mit hochempfindlichen Gasspürgeräten turnusgemäss überprüft – ohne Beanstandung.
„Normalerweise wäre das Gas, das leichter ist als Luft, aus dem Riss nach oben geströmt. Da der Boden jedoch 70 Zentimeter tief gefroren ist, ist es seitlich durch das Erdreich in die angrenzenden Gebäude gedrungen“, erklärt Burkhardt. Im Haus Nägelesäcker 8, an der Ecke zum Danielweg, war die Gaskonzentration schließlich so hoch, dass es zur Explosion kommen konnte. Die Häuser seien mit der Gashochdruckleitung, die 1926 in 1,80 Meter Tiefe im Erdboden verlegt wurde, nicht einmal verbunden. Das Stahlrohr, das Fellbach mit Untertürkheim verbindet, hat einen Durchmesser von 25 Zentimeter. Bisher seien an dem Leitungsabschnitt keine Schäden aufgetreten.
Frost beschädigt Leitung
Wie es zu dem Riss in der Leitung kam, ist noch ungeklärt. Wahrscheinlich hat ein Frostschaden den Riss hervorgerufen. Gestern liess ein Gutachter vom Engler-Bunte-Institut der Universität Karlsruhe, der von den TWS zur Beurteilung des Leitungsschadens hinzugezogen wurde, gegen 16 Uhr Löcher in die Strasse bohren, um im Erdboden verbliebenes Gas abzuleiten. „Das ist ein ganz normaler Vorgang“, beruhigte Peter Hofer, Leiter der Hauptabteilung Rohrleitungen der TWS.
Gasgeruch aufgefallen
„Durch die Maßnahme können wir sicher sein, dass kein Gas mehr im Erdboden ist.“ Die Feuerwehr war sicherheitshalber gegen 16 Uhr angerückt, nachdem sich der Gasgeruch bemerkbar gemacht hatte.
Auch am Sonntag hatten Passanten kurz vor der Explosion Gasgeruch wahrgenommen. „Eine Nachbarin ist mit ihrem Sohn vor unserem Haus vorbeigegangen und hat gesagt, dass es nach Gas riecht“, berichtete Heinz Kimmerle, der rund 200 Meter vom Danielweg entfernt in der Flohbergstrasse wohnt, gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“. Eine Viertelstunde später habe sich die Explosion ereignet.
Diese sei im Vergleich zu anderen Gasexplosionen noch verhältnismässig glimpflich ausgegangen, sagte Dr. Frank Knödler, Leiter der Stuttgarter Branddirektion. „Es ist nicht ungewöhnlich, dass dabei die Häuser zusammenstürzen und die Bewohner unter sich begraben.“ Das Haus in der Strasse Nägelesäcker wurde bereits am Sonntag abend von der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk abgestützt; eine Plane schützt nun die zerstörte Hausfront vor Witterungseinflüssen. Der Sachschaden kann immer noch nicht näher angegeben werden. Es wird weiterhin von mehreren 100 000 Mark gesprochen.

Gasexplosion: Riss in der Hauptleitung war Ursache
Nachbarn bemerkten seltsamen Geruch, reagierten aber nicht

Am Sonntagmorgen um 6.08 Uhr riss ein gewaltiger Knall die Bewohner von Velbert-Tönisheide aus dem Schlaf: Eine Gasexplosion hatte die Vorderfront des Hauses Nummer fünf in der Straße „Auf der Höhe“ komplett weggesprengt. Die Kellerdecken sowie die Rückwand wölbten sich unter dem Druck der Explosion. Teile des Gebäudes flogen auf die Straße, Trümmer begruben das Auto vor der Garagenzufahrt unter sich. Fünf spanische Familienmitglieder haben hier zur Miete gelebt. Die 73-jährige Oma, Agueda S., wurde von herunterfallenden Trümmern in ihrem Bett erschlagen. Der 40-jährige José, seine 39 Jahre alte Frau Lucia und die 11 und 5 Jahre alten Kinder konnten sich retten. Sie sind leicht verletzt.


Den Funken lieferte eine alte Tiefkühltruhe

Experten der Polizei haben mittlerweile klären können, warum es zu der Explosion gekommen war. Das Haus der spanischen Familie war nicht an die Gasversorgung der Stadtwerke Velbert angeschlossen. Aber 1,40 Meter unter der Straße „Auf der Höhe“ waren Gasleitungen verlegt. „Ein Bauunternehmen hat diese heute freigelegt, und unsere Experten haben an der Hauptgasleitung einen 1 bis 2 Milimeter starken Riss gefunden. Dieser umfasst von seiner Länge den halben Umfang der Rohrunterseite. Aus dem Leck ist das Gas mit hohem Druck ausgetreten und wie Wasser durch den Erdboden gesickert“, erklärte der Polizeisprecher Ulrich Löhe am Montag (5.3.01) der WDR-Internetredaktion. Das Gas sei dann in den Keller des Hauses Nummer fünf geströmt. „Es benötigte dann einen einzigen Zündfunken zum Beispiel durch ein Elektrogerät. Und das einzige Gerät, das wir im Keller gefunden hatten war eine alte Tiefkühltruhe. Wir gehen deshalb davon aus, dass diese die Explosion verursacht hat.“
Explosion hätte verhindert werden können
Seiner Ansicht nach hätte das Unglück verhindert werden können. „Leider haben die Nachbarn im Nachhinein gesagt: Hier hat es gestunken. Das ist ein sicheres Indiz dafür, dass Erdgas irgendwo austritt“, sagte Löhe. „Dieses Gas ist geruchslos, deshalb wird ihm ein stinkender, ätzender Geruchsstoff beigefügt. Aber den muss man kennen, sonst ist es schwer, ihn zu identifizieren.“ Löhe riet deshalb, sofort die Polizei, Feuerwehr oder die Stadtwerke zu informieren, „wenn man diesen Geruch wahrnimmt“. Er wies auch darauf hin, dass es Gaswarngeräte gebe: „Das ist eine Maßnahme für alle, die ganz auf Nummer sicher gehen wollen.“
Anfällige Grauguss-Leitungen

Gutachter prüfen nun, ob der Riss in der Gasleitung auf einen Materialfehler zurückzuführen ist. „Das wird einige Monate dauern“, sagte Löhe. „Ob ein Materialfehler der Grund ist, darüber kann man nur spekulieren“, sagte Karl-Heinz Höltker, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert. Er könne sich deshalb noch nicht dazu äußern, ob möglicherweise die Stadtwerke für den Schaden haften müssen.

Nach Höltkers Angaben sind die Gasleitungen unter der Straße „Auf der Höhe“ erst im Oktober 2000 routinemäßig kontrolliert worden. Damals seien keine Lecks an den Leitungen festgestellt worden. Es handele sich um sogenannte Grauguss-Gasleitungen. Diese waren vor 45 Jahren verlegt worden. Nach Höltkers Meinung sind die Grauguss-Gasleitungen anfällig und werden deshalb heute nicht mehr verwendet: „Es ist ein alter Leitungstyp, der durch bessere Materialien ersetzt wurde.“
Kein Grund zur Panik?
Wie Höltkers mitteilte, haben die Gas-Hauptleitungen in Velbert eine Gesamtlänge von 180 Kilometern. Davon bestünden Rohre mit einer Länge von 6 Kilometern noch aus Grauguss. Grund zur Panik besteht seiner Meinung nach nicht. „Die Leitungen werden ja überprüft. Außerdem merken die Bürger am starken Geruch, wenn Gas austritt“, sagte er. Dass das im Falle der spanischen Familie nicht geholfen hat, könne er sich nur so erklären: „Vielleicht lag es an Sprachproblemen. Da kann es schon passieren, dass ihnen Informationen zugetragen worden sind, und das wurde nicht verstanden.“
Mehr als 1 Million Sachschaden

140 Einsatzkräfte waren am Sonntagmorgen vor Ort. Nach der Explosion strömte immer noch Gas aus. Die Feuerwehr ließ es kontrolliert abbrennen, bis die Gaszufuhr unterbrochen war. Polizisten verteilten Heizlüfter an die Nachbarn.
Das einsturzgefährdete Haus musste vom Technischen Hilfswerk mit Sützpfeilern gesichert werden. Dann erst konnte Agueda S. geborgen werden.
Das zerstörte Haus Nummer fünf muss nun abgerissen werden. Der Sachschaden soll mehr als eine Million Mark betragen. Wer für den Schaden aufkommt ist noch ungeklärt.


Ein Toter aus Haustrümmern geborgen
Schwere Gasexplosion bei Hamburg

 
Hamburg (dpa) – Bei einer schweren Gas-Explosion in einem Wohnhaus ist am Freitag morgen im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe ein Mann getötet worden. Die Identität des Opfers war zunächst ungeklärt. Möglicherweise handelt es sich um den einzigen gemeldeten Mieter des Hauses. Aus den Trümmern bargen Rettungskräfte außerdem einen toten Hund.
„Die Wucht läßt auf eine Gasexplosion schließen“, sagte Polizeisprecher Bernhard Mey. Obwohl eine Gasflasche gefunden worden sei, ließe sich die genaue Unglücksursache jedoch noch nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Stadtwerke Bad Oldesloe gehen von einer Flüssiggasexplosion aus. Das Haus sei nicht an die Erdgasversorgung angeschlossen gewesen, hieß es in einer Erklärung.
Unglücksursache wird noch untersucht
Das Haus sei nur noch „Schutt und Asche“, erklärte ein Polizist. Die näheren Umstände des Unglücks würden von den Behörden untersucht. Die Suche nach weiteren Opfern wurde am Mittag eingestellt. Es seien zum Zeitpunkt des Unglücks keine weiteren Menschen in dem Haus gewesen.
Herumfliegende Trümmerstücke beschädigten im Umkreis von 500 Metern Nachbargebäude, das Dach eines angrenzenden Hotels wurde zerstört. Insgesamt beteiligten sich 120 Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei an den Rettungsarbeiten.

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